Der Minenwerfer

Werfer_2Im Kanton Graubünden befinden sich mehrere Festungsminenwerfer, die unterschiedlich konzipiert sind. Der eine ist in ein Artilleriewerk integriert, ein anderer ist als selbstständiges Felsenwerk gebaut und ein dritter als eingegrabener Beton-Monoblock errichtet.

Nachdem die ganze Sperrstelle Nr. 2306 “Russein” bis im Jahr 1945 gebaut wurde, wollte man zum Höhepunkt des Kalten Krieges das Werk verstärken und baute im Jahr 1967 das Infanteriewerk A8717 “Stalusa” mit zwei Festungsminenwerfern 8,1cm.

Bauweise und Wirkung

  • Der 8,1cm Festungsminenwerfer ist als Hinterlader konstruiert
  • Rohrlänge ohne Verschlusshülse 1340mm
  • Verschlusshülse mit Bajonett-Verschluss
  • Seitenschwenkbereich 6400 A‰ (360°)
  • Höhenrichtbereich 15,75 bis 61,25 R% (9 – 35°) bezogen auf die Senkrechte
  • Feuergeschwindigkeit: 8 – 10 Wurfgranaten pro Minute
  • Reichweite: je nach Munition und Ladung bis 4km
  • Das Rohr ist in einem Kugelgelenk am obersten Punkt der Stahl/Betonkugel aufgehängt